Der letzte Eintrag auf diesem Blog ist William Klein gewidmet. R.M.



Freitag, 2. Januar 2015

WALKING VIENNA Fototag 182 2014-05-10



„I forgot to remember to forget“
Song-Titel von S. Kesler (2nd to None)



WV182-3727  2., Zirkusgasse 10

Trotz hoher Mobilfunkdichte gibt es in Wien noch 4.100 Telefonzellen. Durch die Universaldienstverordnung (UDVO) ist die Telekom Austria als Nachfolger der Post- und Telegraphenverwaltung zur flächendeckenden Mindestversorgung mit Telefondienstleistungen in Österreich verpflichtet. „Nutzer sind Handybesitzer mit leerem oder defektem Akku, Menschen mit geringem Einkommen oder Touristen“, so Telekom-Austria-Sprecherin Livia Dandrea-Böhm. Pro Tag wird jede Telefonzelle rund 2,5-mal benützt. Hauptsächlich findet man Telefonzellen an Orten öffentlichen Interesses wie bei Bahnhöfen, U-Bahn-Stationen und Fußgängerzonen.
Neben der Verschmutzung ist in den Telefonzellen vor allem Vandalismus, besonders zu Jahreswechsel, ein Problem. Alleine vergangenes Silvester wurden laut Telekom Austria rund 200 Apparate in Österreich von Feuerwerkskörpern gesprengt.


Links:   Wiener Telefonterror 15.12.2007 http://derstandard.at/3099845

http://wien.orf.at/news/stories/2625060

WV182-3728  2., Zirkusgasse 10

Dieser hörerlose Telefonapparat in der Nische einer Hausfassade erinnert mich an meine Anfangszeit in Wien Anfang der 1980er Jahre, wo ich in einer Garcionnière ohne Telefonanschluss lebte. Ferngespräche erledigte ich damals in öffentlichen Telefonzellen, die mit Telefonapparaten aus dieser Baureihe ausgestattet waren. Sobald sich die Person am anderen Ende der Leitung meldete, war ein Zahlknopf zu drücken, der die Gesprächsverbindung herstellte, deren Dauer im Fenster oberhalb der Wählscheibe angezeigt wurde. Bevor der Zeiger rechts beim Anschlag war, mussten oben weitere Schilling-Münzen eingeworfen werden 


WV182-3731  2., Zirkusgasse 11

WV182-3733  2., Rotensterngasse

WV182-3734  2., Glockengasse

Geschäftslokal zu vermieten: Wie lange klebt der Zettel wohl schon in der Auslage der vormaligen „Glockenwäsche“? Bei der „Rivola Immobilienverwaltung GmbH“ weiß man Bescheid: Zwei Jahre sind vergangen seit dem Konkurs; und im Übrigen sei es sehr schwierig, Lokale in solcher Lage zu vermitteln. Selbst wenn die Inklusivmiete für die rund 280 Quadratmeter Nutzfläche keine 20.000 Schilling ausmache. „Sie wissen ja: keine Hauptverkehrsstraße, keine Laufkundschaft.“

link: http://www.wolfgangfreitag.com/wp/1998/12/glockengasse-ein-ganzer-ordner-nichts/


WV182-3735  2., Glockengasse

WV182-3740  2., Rotensterngasse/Glockengasse

Link: http://www.steinbrener-dempf.com/wandzeitung/

WV182-3746  2., Rotensterngasse/Glockengasse

WV182-3748  2., Glockengasse / Novaragasse

WV182-3749  2., Glockengasse / Novaragasse

WV182-3753  2.,  Novaragasse

WV182-3754  2.,Blumauergasse

Montag, 27. Oktober 2014

WV Fototag 211 2014 10 27

MUSA-PRESSEKONFERENZ: "MEMORY LAB"

Thomas Licek (Eyes on) vor A. Mühe's "Betty"

Spiegelung in einem Foto v A. Mühe

im Hintergrund Fotos von Andreas Mühe

vor einem Foto v A. Mühe

vor einem Foto v A. Mühe

vor einem Foto v A. Mühe

vor einem Foto v A. Mühe

Marianne Greber vor T. Lecomte's Foto "Der Teich" 

Spiegelung in einem Bild v Gabor Osz

Spiegelung in einem Bild v Gabor Osz

Tatiana Lecomte vor ihrem Foto "Der Teich"

vor ein Bild von Gabor Osz

Kuratorin Gunda Achleitner vor einem Bild von Gabor Osz

Kuratorin Gunda Achleitner vor einem Bild von Gabor Osz

Kuratorin Gunda Achleitner vor einem Bild von Gabor Osz



im Rathaus vor Stiege 6

1., Universitätsring / Schottengasse


Freitag, 24. Oktober 2014

In memoriam Rene Burri

Im Herbst 2010 ist Rene Burri nach Wien gekommen, um bei der Eröffnung der Retrospektive seines Werkes dabei zu sein. Im Rahmen eines „Künstlergespräches“ am 18. November 2010 erzählte der Schweizer Magnum-Fotograf, wie sein berühmtes Che Guevarra-Foto zustande gekommen ist. Gemeinsam mit einem amerikanischen Journalisten hatten sie einen Termin in einem mit Jalousien abgedunkelten Büro. Während der Journalist kettenrauchend zwei Stunden lang eifrig mit Che diskutierte, der eine Havanna nach der anderen paffte, und dabei wie ein gefangener Tiger im Käfig in seinem Büro herumlief, hatte Rene Burri Zeit, ihn unter idealen Bedingungen zu fotografieren, denn der Revolutionär würdigte den Fotografen keines Blickes und Rene hatte acht Rollen S/W-Film dabei, die er alle verschoss.
Während Kurator und Co-Kurator im Kunsthaus Wien immer noch über Burri’s Werk redeten, stahl sich Burri davon, zückte seine kleine digitale Leica und begann in einem der anderen Ausstellungsräume seine eigenen gerahmten Fotos abzufotografieren. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihn fotografiert.
Am 20. Oktober 2014 ist Rene Burri gestorben.




Freitag, 17. Oktober 2014

2014/10/17 Buchpräsentation Kunsthalle Wien / MQ: Peter Putz - Das Ewige Archiv / New Stuff

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